Ministranten-Zählung 2015 - Auswertung

Spitze! 22.500 Jungen und Mädchen ministrieren im Erzbistum München-Freising

Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2015 wurden 444 Verantwortliche in der Ministrantenarbeit der Pfarrverbände und Pfarreien im Erzbistum München und Freising mit einem Online-Fragebogen befragt. Wir bedanken uns für die großartige Unterstützung bei der Befragung, die mit einer Rücklaufquote von 97 % auch das hohe Interesse an der Ministrantenarbeit ausdrückt.

Rund 22.500 Ministrantinnen und Ministranten leisten ihren Dienst am Altar. In einem nahezu ausgewogenen Geschlechter-verhältnis gestalten Mädchen und Jungen als Ministrant/innengemeinsam die Jugendarbeit in den Gemeinden.

Mit den vorliegenden empirischen Belegen für die Vielfalt und die hohe Qualität der Ministrantenarbeit werben das Erzbischöfliche Jugendamt gemeinsam mit dem BDKJ und seinen Mitgliedsverbänden weiterhin für eine intensive Unterstützung der kirchlichen Jugendarbeit.

Markus Lentner, Referent für Ministrantenarbeit und religöse Bildung

Andrea Glodek, Grundsatzreferentin

Die Auswertung im Überblick

Pressemitteilung

22.500 Jungen und Mädchen ministrieren im Erzbistum

Zählung zeigt weiter große Begeisterung für Dienst am Altar / Geschlechterverhältnis fast ausgeglichen

München, 19. Februar 2016. Der Ministrantendienst begeistert nach wie vor zahlreiche Kinder und Jugendliche. Dies zeigt eine von Oktober bis Dezember 2015 durchgeführte Befragung in allen Pfarrverbänden und Pfarreien im Erzbistum München und Freising. 22.500 Mädchen und Buben sind demnach am Altar im Einsatz, etwas mehr als bei der vorangegangenen Befragung im Jahr 2008, die eine Zahl von rund 22.000 Ministranten ergab. Die Befragung verdeutlicht zudem, dass gesellschaftliche Entwicklungen wie die zunehmende Ganztagesbetreuung in den Schulen auch bei den Ministranten angekommen sind und neue Angebotsformen erfordern.
 
So wurden „monatlich“ (365 Nennungen) und „wöchentlich“ (333 Nennungen) als häufigste Zeitrhythmen für Gruppentreffen angegeben. Das zeigt, dass durch die veränderten Rahmenbedingungen neben die traditionellen wöchentlichen Ministrantenstunden neue Angebotsformen wie monatliche Aktionstage getreten sind. Weiterhin beliebt sind mehrtägige Freizeiten oder Zeltlager. „Es zeigt sich, dass es in allen Pfarreien ein breites Angebot für Ministranten und Ministrantinnen gibt, bei dem die Kinder und Jugendlichen über das sonntägliche Ministrieren hinaus gemeinsam unterwegs sind – eine Entwicklung, welche die Vielfalt kirchlicher Jugendarbeit abbildet“, sagt Markus Lentner, Referent für Ministrantenarbeit und religiöse Bildung des Erzbischöflichen Jugendamts München und Freising.
 
Von den rund 22.500 Ministranten sind 47 Prozent zwölf Jahre alt oder jünger, 53 Prozent 13 Jahre alt oder älter. „Das Geschlechterverhältnis ist in unserem Erzbistum dabei nahezu ausgeglichen und es zeigt sich, dass nachhaltige Ministrantenarbeit den Kindern und Jugendlichen Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Pfarreien bietet“, erläutert Lentner. Den 2.463 Leitern von Ministrantengruppen biete ihr Engagement ein vielfältiges Lernfeld.
 
Den Online-Fragebogen beantworteten diesmal 444 Verantwortliche der Ministrantenarbeit aus den Pfarreien und Pfarrverbänden der Erzdiözese. Mit den vorliegenden empirischen Belegen für die Vielfalt und die hohe Qualität der Ministrantenarbeit wirbt das Erzbischöfliche Jugendamt München und Freising gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend München und Freising und seinen Mitgliedsverbänden weiterhin für eine intensive Unterstützung der kirchlichen Jugendarbeit. (CH)

 

 

Auswertung

Auswertung
Ministrantenarbeit in Zahlen und Fakten

Zusammenstellung der wichtigsten Ergebnisse der Ministrantenzählung 2015 zum Download